INDIANERIN

Das Frauchen fügt sich keine Schnitte mit dem Rasierer mehr zu. Sie epilliert jetzt ihre Beine. Also heute hat ihre Assistentin das übernommen. Das Frauli war begeistert, weil die von Haaren befreiten Beine keine Kratzer oder Rötungen aufwiesen. Ihr Mann versteht nicht, warum sie sich das überhaupt antut. Er meint, dass ihre Beinbehaarung eh nicht zu sehen ist. Das kann schon sein, sagte das Frauchen. Aber sie weiß, dass Haare da sind und das stört sie. Ich als Katze verstehe die Logik dahinter nicht. Am Kopf können ihr die Haare nicht lang genug sein und an den Beinen will sie keine sehen. Am Kopf sind sie passend und schön. Aber sonst nicht. Das ist also das Schönheitsideal des modernen Menschen. Aber bitte. Das Epillieren gefällt ihr auch deshalb, weil sie das nicht so oft machen muss wie das rasieren. Und schmerzhaft ist es auch nicht, hat sie gesagt. Sie glaubt, dass wegen ihrer Oberflächensensibilitätsstörung auch kein Schmerz zu spüren sei. Aha. Eine positive Störung also. Und wenn ihre Theorie falsch ist, dann stimmt auf jeden Fall meine: eine Indianerin kennt keinen Schmerz!

Meine Empfehlung: Für ihre Schönheit tut das Frauli Alles. Da nimmt sie auch Schmerzen in Kauf. Sie hat sich aber auf jeden Fall richtig entschieden, wenn sie sich helfen läßt und so Verletzungen vermeiden kann. Ihre Assistentin hilft dann beim Enthaaren. Körperhaare sind weg und das Frauchen ist glücklich. Deshalb ist es ratsam, sich Begleitung und Hilfe zu organisieren: http://Assistenz24.at. Eure Lexie

Eine haarige Schönheit!

mskatze

MS Patientin und Britisch Kurzhaar Katzen

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